Herzlich Willkommen im Cafe Klösterchen

Bei uns genießen Sie nicht nur leckere Speisen und Getränke, sondern einen in der Eifel einmaligen Ausblick: Sie schauen direkt auf einen der hier ganz seltenen Sakralbauten aus dem Rokoko, die Kapelle Hülchrath. Der Name Hülchrath leitet sich ab aus der Ortsbezeichnung "Rodung des Huldiko"; erste Siedlungen an dieser Stelle sind schon aus dem 9. Jahrhundert belegt. Sehr wahrscheinlich hat es nicht viel später auch eine Kapelle hier gegeben. Im Jahr 1685 verzeichnet der Gemarkungsplan für Blankenheim nicht nur eine Kapelle, sondern auch die sieben Fußfälle, die noch heute bestehen.

Die heutige Kapelle entstand 1764, wahrscheinlich zur Erinnerung an die Gräfin Ludovica Franziska Amalia. So ist die Kapelle Hülchrath eng mit der Geschichte der Blankenheimer gräflichen Familie verbunden. 1781 wurde die Kapelle durch den Blankenheimer Pfarrer Brüx auf den Titel Hl. Kreuz geweiht. Vom Ort Blankenheim führt ein Fußweg über die sieben Fußfälle hoch zur Kapelle. In den Blankenheimer Traditionen spielen diese Fußfälle eine große Rolle. Bis 1955 fand eine Karfreitagsprozession hier statt; vor allem aber war es Brauch, bei schweren Erkrankungen oder Todesfällen die Fußfälle zu beten (das Glaubensbekenntnis und sieben Vaterunser an jeder Station, den Rosenkranz auf dem Weg).

Heute ist die Kapelle Hülchrath das Herz der Seniorenhausgemeinschaften St. Josef und Aegidius. Seit 1959 befindet sich an der Kapelle das Altenheim, das vorher in der Nähe des Weihers im Ort Blankenheim lag. Es wurde von Ordensschwestern der "Armen Dienstmägde Jesu Christi" geführt und war in der ganzen Gegend als das "Klösterchen" bekannt. 2013 wurde der Neubau "auf Hülchrath" eingeweiht und umrahmt nun die alte Kapelle. In unseren neuen Räumen bieten wir die Gelegenheit zur Begegnung: mit Kindern, Senioren, Menschen aus Blankenheim und Gästen von Nah und Fern.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt!